CSD Hamburg - Pride 27. Juli bis zum 4. August Motto:"Mehrheit für Vielfalt - Du hast die Wahl!"
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der würfel ist gefallen... MEHRHEIT FÜR VIELFALT - DU HAST DIE WAHL!
Unter dem Motto "Mehrheit für Vielfalt - Du hast die Wahl!" fordert der HAMBURG PRIDE 2013 die rechtliche Gleichstellung der LGBTQI-Gemeinschaft; eine Forderung, die auch bei der bevorstehenden Bundestagswahl im September 2013 relevant ist. Bereits Ende letzten Jahres entwickelten Vereinsmitglieder von Hamburg Pride e.V. sowie weitere Vertreter der Community den Slogan, mit dem sich der HAMBURG PRIDE in diesem Jahr vom 27. Juli bis zum 4. August 2013 präsentiert.
Die Hamburger Werbeagentur Grabarz und Partner visualisierte das diesjährige Motto und schenkte dem Motiv gleich mehr als nur ein Gesicht. Auf den Namen Rubikuss getauft, zeigt das CSD-Visual 2013 einen Rubik-Würfel, bei dem die einzelnen Elemente mit (sich) küssenden Gesichtern versehen wurden. Der Würfel steht symbolisch für zahlreiche Wahlmöglichkeiten und somit eben auch für Vielfalt. Das Besondere: Grabarz und Partner hat keine professionellen Models gecastet, sondern den Job an die Hamburger Community vergeben. Die 26 abgebildeten Personen sind ein facettenreicher Querschnitt der LGBTIQ -Gemeinschaft & "Friends". Aussage der Kampagne ist dennoch nicht, wählen zu können, wen man küsst; das Motiv kommuniziert auf charmante Weise, dass jeder einzelne aus der Community - egal ob Hetero-, Homo-, Bi- oder Transsexuell - Entscheidungen treffen kann und muss, die zu mehr Vielfalt im Alltag, aber natürlich auch im Berufsleben oder im Sportverein führen können.
WER DIE WAHL HAT, HAT DIE QUAL?
Dass dem nicht immer so sein muss, ist eine weitere Kernaussage der diesjährigen Kampagne. Hamburg Pride e.V. spricht zwar keine Wahlempfehlung aus, möchte aber dennoch das Jahr der Bundestagswahl als Plattform nutzen, seinen Forderungen noch mehr Ausdruck zu verleihen. Bei der Wahl sollten die Interessen eines jeden selbst im Vordergrund stehen, doch auch die Rechte und Interessen der Community sind ausschlaggebende Gründe, die zu einer wahlrelevanten Entscheidung führen können. "Inwiefern eine Mehrheit für Vielfalt stehen kann, konnten wir aktuell in unserem Nachbarland Frankreich beobachten. Präsident Hollande machte die rechtliche Gleichstellung homosexueller Paare zu einem Wahlversprechen, an das er sich dann - trotz Protesten und Gegendemonstrationen - gehalten hat", erklärt Marc-Pierre Hoeft die weiterführende Idee hinter dem Motiv.