HAMBURG PRIDE vom 27. Juli bis 5. August 2012 , CSD Hamburg, Christopher-Street-Day Hamburg 2012
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HAMBURG PRIDE vom 27. Juli bis 5. August 2012 , CSD Hamburg, Christopher-Street-Day Hamburg 2012
Die Kampagne zum Hamburg Pride nimmt in diesem Jahr das das Motto "Ehe 2.0 - Nach den Pflichten jetzt die Rechte!" auf. Wir fordern damit die Öffnung der Ehe für gleichgeschlechtliche Paare. Dazu unser Erster Vorsitzender, Dr. Lars Peters: "Die so genannte 'Homo-Ehe' ist eine Worthülse die verschleiert, dass homosexuelle Paare auch heute noch benachteiligt werden. Unterschiede existieren etwa im Adoptions- und Einkommenssteuerrecht. Diese Ungerechtigkeiten müssen endlich beseitigt werden." Motto und Hauptforderung waren Ende 2011 in einem 30-köpfigen Gremium erarbeitet worden. Kämpferisches Motto, malerisches Plakat
Für das Werbeplakat ist in diesem Jahr die Hamburger Kommunikationsagentur achtung! verantwortlich, die sonst für Kunden wie eBay und die Deutsche Bahn tätig ist. Das Team um Lars Joseph, Christine Gilges und Till Hurlin, der schon für die Kampagne 2011 mitverantwortlich war, entschied sich für ein besonders außergewöhnliches Motiv: eine Neuinterpretation des berühmten Bildes "La liberté guidant le peuple" von Eugène Delacroix aus dem Jahr 1830.
Für die Umsetzung holte achtung! den bekannten Hamburger Maler Felix Eckardt ins Boot, der für die Kampagne ein 1,20 x 1,60 Meter großes Gemälde schuf. "Für mich ist es indiskutabel, dass homosexuelle Menschen noch immer rechtlich benachteiligt werden", sagt Felix Eckhardt. "Ich freue mich deshalb so sehr, mit meinem Bild ein Zeichen für mehr Liebe und Gleichberechtigung setzen zu können. Damit möchte ich einen Impuls geben für etwas, was unsere Gesellschaft ganz dringend braucht: Freiheit, Leben und gleiche Rechte für alle."
Erstmalig war die Kampagne im Rahmen des Stadtfestes St. Georg (26.-28. Mai 2012) zu sehen. Während des Kampagnenzeitraums kommt das Motiv auf verschiedenen Werbemitteln zum Einsatz. Geplant sind unter anderem Printanzeigen, Bannerschaltungen sowie City Light Poster im Großraum Hamburg (vsl. ab Mitte Juli 2012). Die Außenwerbung wird wie schon im Vorjahr großzügig von der Firma JCDecaux gesponsert.
[b]Christopher Street Day vom 27. Juli bis 5. August 2012 Pride Week - 9 Tage volles Programm
Die Pride Week beginnt mit der Pride Night, der CSD-Eröffnungsgala am Samstag, den 28. Juli 2012, und endet mit dem Straßenfest auf dem Jungfernstieg am Sonntag, den 5. August 2012.
Eingerahmt von diesen beiden Eckpunkten erarbeiten wir derzeit viele Termine für die Agenda. Vorträge, Diskussionen, Aufführungen, Partys und vieles mehr - so vielfältig wie das schwul-lesbische Leben ist auch die Pride Week.
Die informativen und unterhaltsamen Veranstaltungen werden an den unterschiedlichsten Orten Hamburgs durchgeführt: In Vereinsräumen und -sälen, im Rathaus, in Kirchen, auf der Alster und am Jungfernstieg. Außerdem gibt es als zentralen Veranstaltungsort das Pride House, in welchem ein Großteil der Veranstaltungen stattfindet. Der Veranstaltungenkalender vom 27. Juli bis 5. August 2012
NEU auf dem Straßenfest Pride Area für Mitglieder von Hamburg Pride e.V.
Beim Straßenfest vom 3.-5. August gibt es erstmals eine Hamburg Pride e.V. Area. Der Bereich gegenüber der Europa Passage ist Treffpunkt für Mitglieder von Hamburg Pride und für Leute, die sich über eine Mitgliedschaft informieren möchten. Hier könnt Ihr entspannen, quatschen und abseits des Trubels das ein oder andere Getränk zu Euch nehmen. Auch eine Fotoaktion erwartet Euch. Erinnerungsfotos sind doch das Schönste der Welt, und bei unserem Fotowettbewerb kannst Du mit diesen auch noch etwas gewinnen. Zwischen dem 3. und 5. August fotografieren wir Dich in der Hamburg Pride e.V Area auf dem Straßenfest und posten die Fotos auf der Facebook-Fanpage „Proud to be Pride“. Wer oder besser welches Foto die meisten „Likes“ bekommt gewinnt. Jeden Tag gibt es Gewinner und viele Trostpreise, die Dir den Christopher Street Day versüßen sollen. Auch die, die Dein Foto liken, können etwas gewinnen! Also bitte Deine Freunde, für Dein Bild fleißig auf "gefällt mir" zu klicken.
Wir veröffentlichen hier den offenen Brief, der für jedermann/jederfrau sichtbar ist auf http://www.hamburg-pride.de/christopher-street-day/ Der Schlagabtausch ist auf derselben Seite als pdf-Dokumente fixiert. ~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~ Christopher Street Day Einladung zur politischen Diskussion auf dem CSD-Straßenfest am 4. August Stellungnahme zum Offenen Brief von MdHB Roland Heintze
Unter dem Motto „Ehe 2.0 – Nach den Pflichten jetzt die Rechte!“ findet noch bis zum 5. August 2012 der 32. HAMBURG PRIDE (Christopher Street Day) statt. In den vergangenen Wochen hat das Motto zu intensiven Diskussionen in der schwul-lesbischen Community, aber auch in der Politik geführt.
Hamburg Pride e.V., als Veranstalter des Christopher Street Days, hat sich deshalb dazu entschieden, am Samstag, den 4. August um 17:00 Uhr auf der Bühne des CSD-Straßenfests am Jungfernstieg eine Diskussion zu dem Motto durchzuführen. Eingeladen sind Vertreter aller Bundestagsparteien. Moderiert wird die Runde vom ehemaligen Chefredakteuer des Hamburger Schwulenmagazins hinnerk, Stefan Mielchen.
Der letzte Beitrag in der Diskussion zum CSD-Motto ist der Offene Brief des Hamburger CDU-Bürgerschaftsabgeordneten Roland Heintze vom 27. Juli 2012, der damit auf den Offenen Brief von Hamburg Pride e. V. vom 9. Juli des gleichen Jahres reagiert. Hamburg Pride e.V. begrüßt, dass sich Herr Heintze an der öffentlichen Diskussion beteiligt. Der Erste Vorsitzende des Vereins, Dr. Lars Peters, stellt hierzu ergänzend klar:
„Hamburg Pride e.V. ist satzungsgemäß weder parteipolitisch noch konfessionell gebunden. Die gegenteiligen Behauptungen von Herrn Heintze weisen wir ausdrücklich von uns. Die in unserem Offenen Brief vom 9. Juli geäußerte Aufforderung an CDU/LSU und FDP, ihre Teilnahme am CSD 2012 zu überdenken, bezog sich ausschließlich auf das Abstimmungsverhalten dieser Parteien im Bundestag am 28. Juni. Wir weisen außerdem darauf hin, dass wir in dem Offenen Brief auch gesagt haben, dass wir keine demokratischen Organisationen vom CSD ausschließen werden.
Wir akzeptieren, wenn Roland Heintze sich und die Hamburger CDU von den Entscheidungen seiner Mutterpartei im Bundestag distanziert. Wir weisen jedoch darauf hin, dass es in den „Leitlinien der CDU Hamburg“ in Bezug auf gleichgeschlechtliche Lebenspartnerschaften wortwörtlich heißt: „Eine Gleichstellung mit der Ehe lehnen wir ab.“ Die Leitlinien des hiesigen Parteiablegers entsprechen somit exakt dem Abstimmungsverhalten der CDU im Bundestag am 28. Juni 2012 – und stehen dem Motto des diesjährigen Hamburg Pride diametral gegenüber. Auf diesen Widerspruch haben wir mit unserem Offenen Brief hingewiesen. Davon unberührt begrüßen und wertschätzen wir das langjährige Engagement, das unter anderem die LSU in Hamburg erbringt.
Die Aktion „Rote Karte für schwarz-gelbe Ignoranz“ ist nicht von Hamburg Pride e.V., sondern von Dritten initiiert worden, konkret von Den Verzauberten. Wir respektieren diese Aktion beim CSD und den begleitenden Veranstaltungen genauso wie die Teilnahme von CDU und FDP.
Wie Roland Heintze korrekterweise darstellt, ist Hamburg Pride e.V. seit 2010 gemeinnützig. Die Überprüfung, ob der gemeinnützige Charakter des Vereins weiterhin besteht, erfolgt wie bei allen gemeinnützigen Einrichtungen regelmäßig durch das Finanzamt.
Wir freuen uns darauf, am 4. August gemeinsam mit Herrn Heintze oder einem Vertreter/einer Vertreterin auf dem CSD-Straßenfest die entstandenen Differenzen diskutieren und im Idealfall beilegen zu können.“ Hier könnt ihr die Inhalte der offenen Briefe noch einmal nachlesen:
Offener Brief von Hamburg Pride e.V. an die FDP, CDU/LSU vom 9. Juli pdf...
Reaktion von Christian Röbcke von der LSU auf den offenen Brief pdf...
Antwort von FDP Fraktion HH auf offenen Brief pdf...
Protest von Roland Heintze von der CDU gegen Teilnahme von LSU und FDP am CSD 2012 pdf...
In Hamburg lädt Hamburg Pride 2012 zum 32. Christopher Street Day, der unter dem Motto "Ehe 2.0 - Nach den Pflichten jetzt die Rechte" steht. Neben der politischen Parade am 4. August 2012 finden bereits ab dem 28. Juli eine Woche lang zahlreiche Veranstaltungen im Rahmen der Pride Week statt.