Abfallprodukte der Liebe. Eine Ausstellung mit Werken von Elfi Mikesch, Rosa von Praunheim & Werner Schroeter 18. Mai – 12. Aug

#1 von gerd , 13.04.2018 10:17

Abfallprodukte der Liebe. Eine Ausstellung mit Werken von Elfi Mikesch, Rosa von Praunheim und Werner Schroeter 18. Mai – 12. August 2018, Abfallprodukte der Liebe. Eine Ausstellung mit Werken von Elfi Mikesch, Rosa von Praunheim und Werner Schroeter 18. Mai – 12. August 2018, Akademie der Künste, Pariser Platz 4, Berlin
Begleitprogramm zur Ausstellung

Die Ausstellung „Abfallprodukte der Liebe“ widmet sich drei Kunstschaffenden, die lebenslang eine intensive Freundschaft miteinander verbunden hat: der Fotografin, Kamerafrau und Regisseurin Elfi Mikesch, dem Filmemacher und Aktivisten Rosa von Praunheim und dem Theater-, Opern- und Filmregisseur Werner Schroeter (1945–2010). Der Titel „Abfallprodukte der Liebe“ bezieht sich auf Werner Schroeters Poussières d’amour (1996), einen Film über das Entstehen und die Vergänglichkeit der Kunst, eine große Hommage an die Oper.

Die „Poetin“, den „Politischen“ und den „Ästheten“, wie Rosa von Praunheim es formuliert, einen ihre gemeinsamen Wurzeln in der Westberliner Subkultur. Sie haben den Bilderkanon des künstlerischen Undergrounds seither wesentlich geprägt: Offensiv treten Mikesch, von Praunheim und Schroeter für divergierende Sexualitäten ein, sie verweigern Konventionen als Lebensprinzip und künstlerische Position zugleich. Alle drei sind sie Grenzgänger zwischen den Künsten. Bereits in den 1960er Jahren griffen sie Fragen zu Gender, Body-Politics und Otherness auf, die bis heute nichts an Brisanz und Aktualität verloren haben. Auf der Suche nach „anderen Filmen, anderen Bildern und anderen Lebensformen“, so Elfi Mikesch, sind ihre Arbeiten vom amerikanischen Experimentalfilm und von Parodien auf die Trivialkultur inspiriert und in eigenen Handschriften fortgeschrieben.

Mit Fotografien, Filmen, Zeichnungen, Klanginstallationen und Dokumenten zeigt die Ausstellung erstmals die vielfältigen ästhetischen und biografischen Wechselbeziehungen untereinander. Die künstlerische Freundschaft – in all ihren Spannungen und Widersprüchen – wird zu einem biografischen Motiv verdichtet, das alle fünf Ausstellungsräume miteinander verbindet. Mit aktuellen Arbeiten von Elfi Mikesch und Rosa von Praunheim schlägt „Abfallprodukte der Liebe“ eine Brücke über fünf Jahrzehnte bis in die Gegenwart.

Gefördert durch die Kulturstiftung des Bundes

 
gerd
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zuletzt bearbeitet 13.04.2018 | Top

   

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