Rosa von Praunheim sackt Lichter Filmpreis "Weißer Bembel"2018 ein
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LSBTTIQ steht für lesbische, schwule, bisexuelle, transgender, transsexuelle, intersexuelle und queere Menschen
„ und nach hinten war mir niemals ein froher Genuss. Knaben liebt‘ ich wohl.“ – Johann Wolfgang von Goethe
Wie schwul war Goethe? Und wie sieht es mit seinen Zeitgenossen aus? Inspiriert von Robert Tobins Warm Brothers – Queer Theory and the Age of Goethe geht Kultregisseur Rosa von Praunheim diesen und anderen Fragen nach. Queergelesene Inszenierungen von Briefwechseln, Lyrik und dramatischen Texten an den Orten ihres Entstehens werden durch Interviews mit Literaturwissenschaftlern und Historikerinnen kommentiert und theoretisch eingeordnet. Spielt die Sexualität der Dramatiker für die Rezeption überhaupt eine Rolle? Auch die Schauspielerinnen und Schauspieler kommen zu Wort. So entsteht ein schillernder, abwechslungsreicher Film, der Genregrenzen sprengt und auf unterhaltsame Weise die Homoerotik und Homosexualität in der Weimarer Klassik beleuchtet. Alles pinker als gedacht!
Kostüm: Elke Hepach Maske: Alem Kolbus Szenenbild: Marc-Oliver Lau
"Männerfreundschaften" von Rosa von Praunheim ist am Sonntag beim Frankfurter Lichter-Filmfest als bester Langfilm ausgezeichnet worden.
Der International Feature Award zum Thema "Chaos" ging an "Blue My Mind“ von Lisa Brühlmann. "Horizont“ von Peter Meister gewann den Kurzfilmpreis. Margarita Cadenas erhielt den Publikumspreis für "Women of the Venezuelan Chaos". Sieger des Virtual Reality-Wettbewerbs ist "I, Philip“ von Pierre Zandrowicz. Die Veranstalter zählten an den sechs Festivaltagen rund 13.000 Besucher.