EHE FÜR ALLE- Abstimmung im Bundestag am Freitag 30.06.2017
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EHE FÜR ALLE - Deutschlands Initiative zur Öffnung der Ehe für gleichgeschlechtliche Paare
Die Initiative EHE FÜR ALLE wurde im Mai 2015 vom Aktionsbündnis gegen Homophobie e.V. ins Leben gerufen und vereint nationale und regionale Vereine sowieviele Organisationen und auch Einzelpersonen zu einer bundesweiten Initiative, die sich für die Öffnung der Ehe für gleichgeschlechtliche Paare in Deutschland einsetzt.
Am 04.06.2016 führte EHE FÜR ALLE eine Kundgebung auf dem Breitscheidplatz in Berlin durch. Zwischen 16:00 und 21:00 Uhr stellte sich die Initiative nicht nur der Öffentlichkeit vor, sondern klärte alle Besucher*innen und Passant*innen über die rechtliche Lage auf. Denn ein breiter Teil der Gesellschaft – darunter auch Lesben und Schwule selbst – denken, dass sie in Deutschland heiraten dürfen. Das ist nicht der Fall. In Deutschland dürfen nur ein Mann und eine Frau die Ehe schließen. Nur dieser Bund erfährt einen besonderen Schutz und die Förderung durch den Gesetzgeber.
Anders ist es bei der Eingetragenen Lebenspartnerschaft, die es für gleichgeschlechtliche Partner*innen seit 2001 in Deutschland gibt. Der Gesetzgeber zwingt ihnen damit die gleichen Pflichten auf, verwehrt ihnen aber gleichzeitig die vollen Rechte.
Am Freitag 30.06.2017 wird die von der SPD erzwungene Abstimmung über einen bereits seit Jahren brachliegenden Antrag "Ehe für alle" im Bundestag stattfinden. Dafür wird das Bürgerliche Gestzbuch geändert: "Die Ehe wird auf Lebenszeit geschlossen." Künftig soll der Satz lauten: "Die Ehe wird von zwei Personen verschiedenen oder gleichen Geschlechts auf Lebenszeit geschlossen." (Forum Gay Brunch)