GAYBE BABY _ Ein ausstralischer Film über Kinder von gleichgeschlechtlichen Eltern
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LSBTTIQ steht für lesbische, schwule, bisexuelle, transgender, transsexuelle, intersexuelle und queere Menschen
Mi 29/06/16, 19:15, Filmforum NRW, Köln (im Rahmen des ColognePride)
"Ein bewegender und ehrlicher Film über die Leben von Kindern von gleichgeschlechtlichen Eltern." – IndieWire
Filmstill GAYBY BABY, Matt mit seinen beiden lesbischen Müttern und seinem Bruder auf dem SofaGraham, Matt, Ebony und Gus sind elf Jahre alt und wachsen in Regenbogenfamilien auf. Im Englischen würden sie als "Gayby" (gay baby) bezeichnet, weil sie mit gleichgeschlechtlichen Eltern leben. Aber noch ringt die Gesellschaft mit sich, ob homosexuelle Paare gleiche Eherechte haben sollten und Kinder adoptieren dürften. Besorgte Eltern reden ständig vom Kindeswohl. Doch wie leben Gaybys eigentlich? Zusätzlich zu den üblichen Problemen des Erwachsenwerdens müssen sie sich mit der möglichen Ablehnung ihres Familienmodells auseinandersetzen – durch engstirnige, reaktionäre Teile der Gesellschaft. Gus hat sich als männliches Vorbild ausgerechnet superharte Wrestler ausgesucht, was die lesbischen Eltern mit Sorge erfüllt. Ebony möchte gerne Sängerin werden und übt deswegen für ein Vorsingen an einer musikalischen Schule, wo niemand gegen ihre homosexuellen Mütter ist. Graham hat eine Leseschwäche und zieht mit seinen schwulen Eltern nach Fidschi, das nicht gerade für seine Homofreundlichkeit bekannt ist. Matts lesbische Mutter geht sogar zu einer Kirche, die davon predigt, dass sie für ihre Sünde in die Hölle kommt. Doch Matt hinterfragt das stärker als seine Mutter.
"Die lebhaften Persönlichkeiten der Kinder als zentrale Figuren von Maya Newells Dokumentation sorgen für einen maßvollen, aber unterhaltsamen Film." – The Guardian
Filmstill GAYBY BABY, Graham macht Hausaufgaben unter der Aufsicht seines VatersFilmemacherin Maya Newell wuchs selbst mit lesbischen Müttern auf. Ihr aktueller Dokumentarfilm GAYBY BABY konzentriert sich auf die Kinder in Regenbogenfamilien, wobei die Eltern und ihre Geschichten mit einfließen. Es ist ein persönlicher Film mit heiteren Passagen und thematisiert Erziehungsfragen, Zwischentöne familiären Lebens und die Notwendigkeit, andere über die Homosexualität der Eltern zu informieren. Als intimes Porträt geht die Doku nicht allzu stark auf politische Themen ein, obwohl diese subtil mit einfließen
Auszeichnungen: nominiert für den AACTA Award als bester Dokumentarfilm – Australian Film Institute 2016 zweiter Platz beim Publikumspreis Dokumentarfilm – Sydney Film Festival 2015