Today is Transgender Day of Remembrance to remember all killed by transphobic violence
Transgender Day of Remembrance (TDoR) is taking place today with vigils and memorial events across the UK and around the world.
It’s to remember people who have died as a result of their actual or perceived transgender identity.
TDoR first started in 1998, following the murder of Rita Hester, a transgender African American woman in Massachusetts. International statistics compiled by the Trans Respect Monitoring Project released last week identified 238 trans people murdered across the world in the past 12 months.

However, campaigners warn the true figure is likely to be higher as transphobic crime remains underreported – and not all jurisdictions document or treat the cases accordingly.
The ninth annual remembrance event in London will be held at the University of London Union on Malet Street, Bloomsbury, from 7pm this evening.
The keynote address will be given by Paris Lees, journalist and broadcaster.
Speakers include Roz Kaveney, Jon Gierson and Natacha Kennedy, with music from Yui Karlberg and Naechané Valantino.
Organised by London TransDiversity, the London International Trans Day of Remembrance is a non-political, non-profit event hosted by, and for, trans people. Campaigners say all trans and gender-diverse people, as well as their friends and allies, are welcome to attend.
Quelle:
http://www.pinknews.co.uk~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~
Gedenken und kämpfen – Musikvideo „She is there“
Anlässlich des heutigen 15. Internationalen Transgender Day of Remembrance (TDoR) erklärt Deborah Reinert, Sprecherin des Lesben- und Schwulenverbands (LSVD) Köln:
Der heutige internationale Transgender Day of Remembrance erinnert an die vielen Opfer transphober Gewalt und Diskriminierung. Auch in Deutschland haben Trans*Menschen tagtäglich mit Transphobie und Diskriminierung zu kämpfen. Das wird auch durch die vom LSVD 2012 veröffentlichte Studie zur Lebenssituation transsexueller Menschen in Nordrhein-Westfalen belegt. Ursache hierfür sind neben mangelndem Wissen über Transgeschlechtlichkeit vor allem Vorurteile und Ignoranz.
Um Trans*Menschen und ihren Alltag sichtbar zu machen, veröffentlicht die Deborah Campbell Band und sistasinspiration in Kooperation mit dem LSVD und der Kampagne „Anders und gleich“ des Landes Nordrhein-Westfalen heute das Musikvideo „She is there”. (
http://www.youtube.com/watch?v=cUKQ_mrXncU).
Wer Normvorstellungen von Männlichkeit und Weiblichkeit in Frage stellt oder sich nicht eindeutig geschlechtlich verorten lässt, hat ein erhöhtes Diskriminierungsrisiko. Transphobie geht uns folglich alle an! Der LSVD fordert daher Zugang zu verlässlichen Informationen und proaktive Aufklärung und Sensibilisierung über Transgeschlechtlichkeit um Diskriminierung in allen gesellschaftlichen Bereichen wirksam entgegenzutreten.
Das Musikvideo wird heute um 20 Uhr auch in der Iron Bar, Schaafenstraße 45 in Köln präsentiert (
http://www.iron-bar.com/)
Zur Studie:
http://www.trans-nrw.de/downloads/2012_05_07_E_Studie.pdf Zum Hintergrund
Im November 1998 wurde in den USA die transsexuelle Rita Hester ermordet. Am darauffolgenden Freitag versammelten sich über 250 Menschen, um ihrer Trauer und Wut über den Mord Ausdruck zu geben. Seitdem findet der Transgender Day of Remembrance jährlich am 20. November statt.
Zum Video
„She is there“ ist dieses Jahr bereits das zweite Video der Deborah Campbell Band und sistasinspiration, dass sich mit Transphobie auseinandersetzt. Zum internationalen Tag gegen Homo- und Transphobie wurde am 17. Mai 2013 „Nothing wrong with me“ (
http://www.youtube.com/watch?v=uAcqkf1DxM8) veröffentlicht.