Papst Franziskus verlangt von Frankreich Rücknahme der Ehe-Öffnung für Lesben und Schwule
Wenige Tage nach seinen Aussagen zu einer angeblichen ‘Schwulen-Lobby’ im Vatikan gegen die vorgegangen werden müsse, wettert Papst Franziskus erneut gegen die Gleichbehandlung aller BürgerInnen. Bei einem Treffen mit französischen PolitikerInnen und SenatorInnen im Vatikan bezeichnete er das ‘Ehe für alle’-Gesetz, mit dem Lesben und Schwule in Frankreich längst überfällige Eherecht erhalten haben, als ‘Moden des Augenblicks’, welches wieder zurückgenommen werden könne.
Erst vor wenigen Tagen wetterte Papst Franziskus bei einem Treffen mit lateinamerikanischen Bischöfen gegen eine angebliche “Schwulen-Lobby” im Vatikan, gegen die vorgegangen werden müsse (thinkoutsideyourbox.net berichtete). Schon während seiner Zeit als Erzbischof von Buenos Aires hetzte er gegen die Öffnung der Ehe in Argentinien und er zeichnte ein Bild bei Amtsantritt als konservativer Hardliner (thinkoutsideyourbox.net berichtete).
Franziskus: “Moden und Ideen des Augenblicks” zurücknehmen
Bei einem Treffen mit französischen PolitikerInnen und SenatorInnen im Vatikan mischt sich der amtierende Papst erneut in innerstaatliche und zivilrechtliche Angelegenheiten ein. Schon während der Debatte um die Ehe-Öffnung in Frankreich – ein zentrales Wahlversprächen von Präsident Francois Hollande – kampagnisierte die römisch-katholische Kirche massiv gegen das Gesetzesvorhaben.
Während die ersten gleichgeschlechltichen Eheschließungen in Frankreich nach in Kraft treten des Gesetzes bereits geschlossen sind (thinkoutsideyourbox.net berichtete), kann die römisch-katholische Kirche noch immer nicht akzeptieren, dass keine sachlichen Gründe für die Verweigerung des Eherechts gibt und alle BürgerInnen – unabhängig der sexuellen Orientierung – die gleichen Rechte verdienen.
Beiträge: | 75 |
Punkte: | 745 |
Registriert am: | 14.07.2012 |
Mit einem Feed-Reader abonnieren
![]() | Forum Software ©Xobor.de | Forum erstellen |