Das Auswärtige Amt lädt Sie ein zu einer Veranstaltung zum Thema:
„Nach dem Arabischen Frühling: Risiken und Chancen für LSBTI (Lesben, Schwule, Bisexuelle, Transgender und Intersexuelle) in Nordafrika und dem Nahen Osten“
am Dienstag, den 3. November 2015 von 14.00 bis 18.00 Uhr im Europasaal des Auswärtigen Amts
Der „Arabische Frühling“ hat als historische Zäsur für den gesamten arabischen Raum große Hoffnungen und Erwartungen geweckt – gerade auch bei Lesben, Schwulen, Bisexuellen, trans- und
intergeschlechtlichen Menschen (LSBTI). Bis heute engagieren sich viele von ihnen in den Demokratiebewegungen ihrer Länder. Ihre Forderung nach Anerkennung des Rechts auf sexuelle Selbstbestimmung ist ein in der Region hochbrisantes Thema. Allzu oft wird behauptet, dieses Recht sei mit den vorherrschenden Werten in ihren Ländern nicht vereinbar. Für LSBTI gehören daher staatliche und gesellschaftliche Diskriminierung und Verfolgung zum Alltag.
Auf Einladung des Auswärtigen Amtes werden am 3. November LSBTI-AktivistInnen aus Ägypten, Algerien, Bahrain, Libanon, Libyen, Marokko, Oman, Tunesien und Syrien im Amt zu Gast sein.
Auf der Konferenz werden sie über ihre persönlichen Erfahrungen und ihre Arbeit berichten. Darüber hinaus soll diskutiert werden, wie die Menschenrechtspolitik, die Auswärtige Kulturpolitik
und die Entwicklungszusammenarbeit in der derzeitigen Lage konkret helfen können, die Akzeptanz von Homosexualität und Transgeschlechtlichkeit von Menschen aus und in der MENA-Region
(Naher Osten und Nordafrika) zu steigern und Diskriminierung entgegenzuwirken.
Eröffnet wird die Konferenz durch Christoph Strässer, MdB, Beauftragter der Bundesregierung für Menschenrechtspolitik und Humanitäre Hilfe.
Anmeldung bis 29.10. unter or06-hosp@auswaertiges-amt.de
Achtung: Der Eingang erfolgt über die Unterwasserstraße 10. Dieser Eingang ist nicht barrierefrei. Sollten Sie einen barrierefreien Zugang benötigen, teilen Sie dies bitte bei der Anmeldung mit. Am Veranstaltungstag benötigen Sie Ihren Personalausweis. Planen Sie bitte ausreichend Zeit für die Sicherheitskontrollen ein.
Die Konferenz findet im Rahmen einer siebentägigen Besuchsreise statt, zu der die Hirschfeld-Eddy-Stiftung, das Auswärtige Amt und das Goethe-Institut 14 MenschenrechtsverteidigerInnen
aus der MENA-Region nach Deutschland eingeladen haben, um den Erfahrungsaustausch untereinander und die Vernetzung mit hiesigen Institutionen und AkteurInnen zu ermöglichen.
Programm unter http://www.hirschfeld-eddy-stiftung.de/index.php?id=379
Konferenz im Auswärtigen Amt
„Nach dem Arabischen Frühling: Risiken und Chancen für LSBTI in Nordafrika
und dem Nahen Osten“
Wann: 3. November 2015, 14.00 – 18.00 Uhr (Einlass ab 13.00 Uhr)
Wo: Auswärtiges Amt, Berlin, Eingang Unterwasserstr. 10, Europasaal
Programm:
14.00 Uhr – Begrüßung
Christoph Strässer, MdB, Beauftragter der Bundesregierung für Menschenrechtspolitik
und Humanitäre Hilfe
Axel Hochrein, Hirschfeld-Eddy-Stiftung
14.30 Uhr – Panel I: Kampf für die Menschenrechte von LSBTI
Welche Risiken und Chancen birgt der Umbruch in der MENA-Region?
Aktivistinnen und Aktivisten aus der MENA-Region schildern ihre persönliche Situation und
berichten über ihre Arbeit für das Menschenrecht auf sexuelle Selbstbestimmung
Diskussion mit Publikum
Moderation: Klaus Jetz, Hirschfeld-Eddy-Stiftung
15.45 Uhr Tee/Kaffeepause
16.15 Uhr – Panel II: Förderung der Menschenrechte von LSBTI
Was können wir tun, um die Menschenrechte von LSBTI zu stärken?
Andrea Kämpf, Deutsches Institut für Menschenrechte
Uta Schwenke, Hirschfeld-Eddy-Stiftung/LSVD
Tillmann Schneider, Deutsche Gesellschaft für internationale Zusammenarbeit GIZ
Tim Hülquist, ifa Institut für Auslandsbeziehungen
N.N., Goethe-Institut
Diskussion mit Publikum
Moderation: Jens Wagner, Auswärtiges Amt
17.45 Uhr – Resümee, Ausblick und Abschluss
Anschließend Empfang mit kleinem Imbiss (Ende gegen 19:30 Uhr)
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