Katholische Priester hetzten gegen Schwule in "Kreuz.net"- Was kommt jetzt?

Bis heute hatten katholische Prister gegen uns Schwulen im Internetportal "Kreuz.net" gehetzt.
Unter anderem auch nach dem Tod von Dirk Bach ließen diese katholischen Priester den armen Dirk schriftlich in der "Homo-Hölle" brennen.
Ich war tagelang geschockt.
Ich gehöre zu den Schwulen, die in der Adenauer-Zeit von Polizisten mit Knüppel durch die Parks getrieben wurden. Meine Liebe zu Männer wurde mit Gefängnisstrafen bedroht.
Seit heute ist "Kreuz.net" aus dem Netz verschwunden.
Die Berichte in den Medien und "Stoppt Kreuz.net" scheinen Wirkung gezeigt haben
Wann kommt die nächste Häme gegen Schwule, Lesben, Transfrauen, Transmänner, Intersexxuelle, Regenbogenfamilien? Wann die nächsten Hassattacken der katholischen Priester gegen Menschen?
Zumal der schwule Pastor Daniele Berger deutlich gemacht hat: "Wenn im Vatikan morgens die Fensterläden geöffnet werden, wird zuerst "Kreuz.net" im Computer angeschaut, um zu sehen, was es Neues in Deutschland gibt.
Gerd Wolter

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Neueste Nachricht (2.Dezember 2012) von "stoppt kreuz.net". Was kommt danach?Hassseite kreuz.net seit 02.12.2012, 01:00 Uhr nicht mehr erreichbar. Weiterer Teilerfolg der Aktion STOPPT KREUZNET des Bruno Gmünder Verlags #stopptkreuznet
Berlin, den 03.12.2012
Der Bruno Gmünder Verlag, das Team und die Unterstützer der Kampagne STOPPTKREUZNET zeigen sich erfreut, dass die Hetzseite, abgeschaltet ist. Den Machern und Zuträgern scheint es inzwischen zu riskant, weiterhin aus der Anonymität gegen Homosexuelle, Juden, Politiker, weltoffenen Katholiken und Journalisten zu hetzen und haben die Seite – vorerst – geschlossen. Der Aktion STOPPTKREUZNET ist es gelungen, der Öffentlichkeit die Gefährlichkeit dieser Hassseite zu vermitteln und hat dazu beigetragen, dass die kriminalpolizeilichen Ermittlungen jetzt auf Hochtouren laufen.
Verlagschef Tino Henn: „Spätestens jetzt zeigt sich, dass sich unsere Kampagne bewährt. Als Verlag der schwulen Community wollten wir ein klares politisches Zeichen setzen, dass wir Hassreden in unserer Gesellschaft nicht dulden dürfen. Unsere „Kopfprämie“ auf die Namhaftmachung der Hintermänner war anfangs umstritten, zeigt jetzt aber immer mehr Erfolg. Wir rufen die Macher und Zuträger von kreuz.net jetzt dringend auf, sich ihrem Bischof oder noch besser der Polizei zu stellen. Nur so werden sie im Gerichtsverfahren mildernde Umstände bekommen. “
Der Ermittlungsdruck hatte bereits zur Enttarnung des Sprechers des „Netzwerks katholischer Priester“, Hendrik Jolie, geführt. David Berger, Theologe, Buchautor und Koordinator der Kampagne, hofft jetzt, dass die Ermittlungen jetzt auch schnell zur weiteren Enttarnung der Macher und Zuträger führt. Der Staatsanwaltschaft waren eine Namensliste und umfangreiches Material mit Hinweisen übergeben worden.
David Berger gibt weiterhin zu bedenken:
1.) Es ist durchaus möglich, dass sich die Hassseite strategisch für einige Wochen ins Off zurückzieht, um - wenn der sich in den letzten Tagen intensivierende Sturm vorüber ist - neu aufzutauchen.
2.) Sollte Kreuz.net wirklich Geschichte sein, ist es nur eine Frage der Zeit, bis die reaktionären Katholiken, die bisher diese Seite gemacht, beliefert und gestützt haben, mit neuen Internetseiten wieder auftauchen. Schon jetzt zeigen die Sympathisanten von kreuz.net ganz offen auf anderen Internetseiten ihr Gesicht und formulieren dort ihre Hassparolen.
3.) Der gesamte kirchlich-homophobe Sumpf, dessen deutlichste Frucht bisher kreuz.net war, wird auch ohne diese Domain in seinem perfiden Treiben weitermachen. Die Deutsche Bischofskonferenz muss ein deutliches Signal setzen, dass Hassreden, Homophobie und Antisemitismus nicht christlich sind und in der katholischen Kirche nicht duldet werden.
Gerade aufgrund dieser Konstellationen ist es wichtig, jetzt energisch und ermutigt durch die bisherigen Erfolge weiterzukämpfen! Die kriminellen Macher dieser Seite müssen enttarnt werden und dürfen nicht ungestraft davonkommen. Das Entstehen neuer homophober Seiten unter dem Deckmantel der Religionsfreiheit und ungebremst durch die Kirche muss verhindert werden.
Die Kampagne hat inzwischen eine weit über die schwule Community reichende Dimension erreicht. David Berger, Koordinator der Kampagne STOPPTKREUZNET: „Zum ersten Mal seit Jahren tritt die schwule Community weitgehend geschlossen gegen Schwulenhass auf. Unterstützt von Menschenrechtlern und zahlreichen politisch motivierten Menschen und getragen von einem eindeutigen Wohlwollen der Öffentlichkeit. Wir konnten dadurch klar zeigen: Die einmal erkämpften Freiheiten lassen wir uns von Euch unter dem Deckmantel der falsch verstandenen Religions- und Meinungsfreiheit nicht mehr nehmen!“
Kontakt: Dr. David Berger, Koordinator „Stoppt Kreuz.net“ Email: david.berger@brunogmuender.com, Tel: 030 / 615 003 78, www.brunogmuender.com