Sexualpolitik unter den Nationalsozialisten und heute, Sonntag, 11.10.2015
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Sonntag, 11.10.2015 Sexualpolitik unter den Nationalsozialisten und heute
Selbst das individuelle Sexualleben versuchten die Nationalsozialisten zu beeinflussen und zu instrumentalisieren, um politische Zwecke und die Übermacht der „Herrenrasse“ durchzusetzen. Roman Schuler spricht in seinem Vortrag über die Frage nach der „Gleichschaltung“ der Intimsphäre der Bevölkerung und die damit verbundenen Widersprüche innerhalb der nationalsozialistischen Sexualpolitik. Beispiele sind die Frage nach der Emanzipation der Frau, der sexuellen Aufklärung sowie der rassenpolitisch motivierten Geburtenförderung und Geburtenverhinderung. Die nationalsozialistische Sexualpolitik war eng verwoben mit deren Rassenpolitik und gipfelte in der Ausgrenzung und massenweisen Ermordung von Menschen, die durch das Regime als nicht lebenswert eingestuft wurden. In unserer anschließenden Diskussion beleuchten wir auch heutige sexualpolitische Gesetze und Debatten, wie etwa zur „Herdprämie“, zu Schwangerschaftsuntersuchungen, die die Abtreibung behinderter Kinder ermöglichen oder begünstigen, und zur Öffnung der Ehe für gleichgeschlechtliche Partner/innen. Roman Schuler war Wissenschaftlicher Mitarbeiter in der KZ-Gedenkstätte in Dachau und Autor der Masterarbeit „Gleichschaltung“ der Intimsphäre? – Die Sexualpolitik der Nationalsozialisten.
Die Veranstaltung ist eine Kooperation zwischen dem forum homosexualität münchen e. V. und dem Bayerischen Seminar für Politik e. V. Anmeldungen unter bsp@baysem.de oder 089 2609006 erleichtern unsere Planung, spontane Teilnahmen sind jedoch auch willkommen. Ort: Sub, Schwules Kommunikationszentrum, Müllerstr. 14, München Uhrzeit: 19.30 Uhr Eintritt frei