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LSBTTIQ steht für lesbische, schwule, bisexuelle, transgender, transsexuelle, intersexuelle und queere Menschen
Folsom-Wochenende im SCHWULEN MUSEUM, Berlin Foto: Der Chef der Berliner Filmstudios Cazzo.
Das Museum hat schon lange überlegt, was es zum alljährlichen Folsom-Europe-Straßenfest machen könnte. Besonders, weil wir selbst die letzten beiden Jahre in der Fuggerstraße Spenden sammeln durften mit den Schwestern der perpetuellen Indulgenz. Dabei fiel uns auf, dass viele der Männer, die am Samstag in voller Montur bei Folsom waren, am Sonntag zu uns ins Museum kamen.
Dieses Jahr bieten wir gleich drei Dinge rund um Folsom an. Zuerst eröffnet am 7. September um 15 Uhr in unserem Café eine Fetisch-Fotoausstellung mit 14 Bildern des MOREPIXX-Wettbewerbs. Sie waren schon beim Leatherpride Antwerpen zu sehen, nun kommen sie zu uns. Organisiert hat das Ganze der Niederländer Taco D Smit. Er hat auch die sehr ansehnliche Lederkerle-Gästeliste für die Vernissage am Nachmittag erstellt. Eintritt ist frei.
Am Sonntag, 10. September, werden wir um 15:00 Uhr mit den Jungs von Male Space eine englisch-deutsche Folsom-Sonderführung durch Archiv und Ausstellungen anbieten, an der jede_r Interessierte ohne Anmeldung teilnehmen kann. (Regulärer Museumseintrittspreis: 7,50 Euro/ erm. 4 Euro.)
Und am Montag, 11. September, haben wir unserseits eine illustre Gruppe eingeladen, um im Rahmen der Winckelmann-Ausstellung über veränderte Körperideale und Herkulesmuskeln in der Schwulenszene der letzten 30 Jahre zu diskutieren. Mit dabei ist u. a. der Chef des Berliner Pornostudios Cazzo, der Künstler Mathias Vef, der verschiedene Muskelmenschen aus der Partyszene porträtiert und mit der Droge GHB bearbeitet hat, sowie Museumsgründer Wolfgang Theis, der für einen historischen Rückblick auf die Siebziger sorgt und erzählt, wie er in New York damals erstmals Tom-of-Finland-artige Männer leibhaftig sah – die es zu der Zeit in Deutschland nirgends gab. Heute sind sie allgegenwärtig. Aber was machen die, die nicht so aussehen? Haben sie eine Chance auf diesem "Fleischmarkt" von Pornos und Dating Apps?
Und was hat all das mit den Körperidealen von Winckelmann aus dem 18. Jahrhundert zu tun? Antworten gibt’s an dem Abend ab 19 Uhr. Eintritt: 4 Euro
Folsom-Sonderführung Sonntag, 10. September, 15:00 Uhr (in englischer und deutscher Sprache)