anders.Leben!
18.6. – 3.7.2016: ColognePride | 3.7.2016: CSD-Demonstration |
1. – 3.7.2016: CSD-Straßenfest
Motto-Seite
ColognePride
Der Kölner Christopher Street Day (CSD) ist die gemeinsame Demonstration von Lesben, Schwulen, Bisexuellen, Transsexuellen, Transgendern und Intersexuellen sowie deren Freundinnen, Freunden und allen, die sie unterstützen. Unsere Ziele bleiben die vollständige rechtliche Gleichstellung und die uneingeschränkte gesellschaftliche Anerkennung.
Der ColognePride drückt aber auch Selbstbewusstsein und Lebensfreude aus. Dass wir gemeinsam auftreten und demonstrieren, macht den Erfolg, die Stärke sowie die politische und gesellschaftliche Wirkung des CSD aus.
Der ColognePride bildet seit 2003 den Rahmen für ein zweiwöchiges Programm rund um den CSD Köln und startet in diesem Jahr am 20. Juni.
HelferInnen 2016
CSD-Demo
Höhepunkt der politischen Meinungsäußerung ist auch in diesem Jahr wieder die CSD-Demonstration für Vielfalt. Einerseits im Gedenken an die Ereignisse in der Christopher-Street 1969, andererseits mit Blick nach vorn, um weiterhin für die Gleichberechtigung und Akzeptanz von Schwulen, Lesben, Bisexuellen, Transsexuellen, Transgendern und Intersexuellen zu demonstrieren.
Bis zu 140 Wagen, unzählige Fußgruppen und zwischen 650.000 und 900.000 Gäste machen den ColognePride jährlich zu einem der größten Pride-Events in Europa.
Weitere Informationen zur Demonstration erhaltet ihr hier.
demo
strassenfest
CSD-Straßenfest
Auf dem Heumarkt reichen sich auf der Hauptbühne Stars und Sternchen aus Pop, Show und Comedy die Hand und sorgen für eine ausgelassene Stimmung. Der Samstagabend endet hier mit der feierlichen und besinnlichen Aktion „Kerzenlichter gegen das Vergessen“, mit der der KLuST und die Aidshilfe Köln gemeinsam an die Menschen erinnern, die in den vergangenen Jahren an Aids gestorben sind. Auch die Abschlusskundgebung der Demonstration am Sonntag findet hier statt.
Wer steckt hinter dem ColognePride?
Kaum zu glauben, aber wahr: Die Gesamtverantwortung für den ColognePride und den CSD Köln lastet seit Beginn überwiegend auf ehrenamtlichen Schultern. 1991 gegründet, organisiert der Kölner Lesben-und Schwulentag e.V. – kurz KLuST – die zweitgrößte Veranstaltung in Köln und einen der erfolgreichsten Prides in Europa. Vor 25 Jahren fand der erste CSD in Köln statt.
»Jot Fründe kumme zosamme« lautete das erste Motto und als solche feiern wir auch dieses Jahr wieder ein rauschendes Fest, diskutieren, fordern und demonstrieren. Unzählige Ehrenamtler_innen, ein hauptamtlicher Geschäftsstellenleiter, sowie fünf Vorstände und zwei Beiräte arbeiten ein Jahr lang, damit Köln im Sommer zwei Wochen lang fest in der Hand der LGBTQI-Community ist.
Seit Gründung des KLuST bestimmen ehrenamtliches Engagement und eine breite Verankerung in der Kölner Szene das Handeln des Vereins. Neben vielen Einzelmitgliedern prägen zahlreiche Akteur_innen der örtlichen LGBTQI-Bewegung die Vereinsstruktur.
Was der Verein neben der ColognePride bewegt, könnt ihr auf den anderen Teilen der Webseite lesen.
Die Kraft und Energie der Kölner Szene, wie sie sich zum EuroPride 2002 offenbarte, veranlasste die Veranstalterinnen und Veranstalter, einen Schritt weiter zu gehen, den traditionellen CSD um die Facette ColognePride zu erweitern und damit ein „Dachlabel“ zu etablieren. Demnach ist der ColognePride heute das große Rahmenprogramm (über 100 Veranstaltungen), welches sich über einen Zeitraum von zwei Wochen erstreckt und dessen Höhepunkt das abschließende CSD-Wochenende bildet. Dieses Wochenende stützt sich seit einigen Jahren auf vier tragende Säulen: Die feierliche Benefiz-Gala der AIDS-Hilfe Köln im Maritim Hotel, die große Colour-Party, das dreitägige Straßenfest im Herzen der Kölner Altstadt und die abschließende Demonstration durch die Kölner Innenstadt. Dabei ist neben dem Ausdruck der Lebensfreude und des Stolzes der Teilnehmer_innen und Besucher_innen besonders die politische Aussage, wie sie sich u.a. im Motto äußert, wichtig. Darin spiegelt sich jedes Jahr ein anderes drängendes Thema zur weiteren Verbesserung der Lebenssituation von Lesben, Schwulen, Bi- und Transsexuellen in unserer Gesellschaft.
Quelle: http://www.colognepride.de/
ColognePride Gala
2015 fand die traditionelle Kölner Aids-Gala das letzte Mal statt, 2016 tritt die neue „ColognePride Gala“ in ihre Fußstapfen.
Mit frischem Konzept geht es in einer neuen Location weiter: Im Palladium begrüßt Moderatorin Kim Fisher mit ihrer Band The Fisherfriends und Co-Moderator Lukas Sauer („Unter uns“) die Gäste, nachdem Conchita 4711 live vom roten Teppich berichtet hat.
Im Scheinwerferlicht stehen neben Weltstar Ute Lemper unter anderem der kalifornische Sänger Gabe Lopez mit seiner Deutschlandpremiere. Die Frauenband Hungry Hearts aus Oslo (bekannt vom diesjährigen ESC-Vorentscheid in Norwegen) ist ebenso an Bord wie die Stattgarde Colonia Ahoj, die Drags der „Real Queens“ oder etwa Ralf König.
Ganz besonders stolz sind wir auch, dass das mehrfach preisgekrönte Ballett am Rhein unter der Leitung seines Künstlerischen Direktors Martin Schläpfer (dem derzeit einflussreichsten Choreografen Europas) zum ersten Mal in Köln gastiert. Extra für die ColognePride Gala nimmt er eine Kreation zu Musik von Marianne Faithful wieder auf.
Höhepunkt der glamourösen Gala wird schließlich die Verleihung des „ColognePride Tribute“ sein – eine neue Auszeichnung für Menschen, die sich um Inklusion und Integration verdient gemacht haben. Erster Preisträger ist Markus Ritterbach (Präsident Festkomitee Kölner Karneval und Vizepräsident des 1. FC Köln).
Der Reinerlös kommt der Aidshilfe Köln zugute.
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