Ernüchterung: St. Petersburg verbietet doch den CSD
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Ernüchterung St. Petersburg verbietet doch den CSD
Am Mittwoch machte die Nachricht die Runde, dass St. Petersburg zum ersten Mal einen CSD genehmigt hat - keine 24 Stunden später zog die Stadt ihre Zustimmung wegen des öffentlichen Drucks zurück.
Ein Pressesprecher des Gouverneurs von St. Petersburg erklärte am Donnerstagnachmittag, man habe die Zustimmung für den für Samstag geplanten CSD wieder zurückgezogen. Die Entscheidung sei ergangen, "nachdem eine riesengroße Anzahl an Bürgern die Behörden gebeten haben, diese Veranstaltung zu verhindern."
Die Parade und anschließende Kundgebung sollten am Samstag zwischen 11:30 und 14:30 Uhr stattfinden. Die Genehmigung war am Mittwoch bei den CSD-Organisatoren eingegangen. Demnach hat die Stadt lediglich die Kundgebung von der Innenstadt in einen nahe gelegenen Park verlegt. Es waren auch ausdrücklich nicht mehr als 1.000 Teilnehmer erlaubt. Die Genehmigung war von russischen Homo-Aktivisten mit großer Begeisterung aufgenommen worden. So sprach Nikolai Alekesejew, der mehrfach den verbotenen CSD in Moskau organisiert hatte, von einem "absoluten Novum" und bezeichnete den Vorgang als "historisch".
Nach dem Verbot ließ Aleksejew seinem Frust freien Lauf: "Die Gesetzeslosigkeit und Absurdität geht munter weiter", erklärte er via Facebook und Twitter - und versprach: "Der Kampf in Russland geht weiter."