LSVD: Berliner Manifests gegen Homophobie und Transphobie.
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Am Wochenende tagte in Berlin der 26. LSVD-Verbandstag. Schwerpunkt des höchsten LSVD-Gremiums war die Diskussion des Berliner Manifests gegen Homophobie und Transphobie.
Eingeladen waren (neben den Vertreterinnen und Vertretern der LSVD-Landes- und Ortsverbänden, die LSVD-Mitgliedsgruppen und) die LSVD-Mitglieder und Gäste. Zu den etwa 120 Teilnehmenden sprachen prominente und internationale Gäste. Die Veranstaltung eröffnete die Berliner Senatorin für Arbeit, Integration und Frauen, Dilek Kolat (SPD).
Berliner Manifest gegen Homophobie und Transphobie.
Zur Einführung gab LSVD-Bundesvorstand Günter Dworek einen Bericht zur aktuellen politischen Situation: „Die Lage ist ernst“, stellte Dworek fest. Zwar sind Homophobe in Deutschland heute eine Minderheit. Aber sie haben angefangen, neu zu mobilisieren. Das Berliner Manifest gegen Homophobie und Transphobie warnt vor der Funktionalisierung durch nationale und fundamentalistische Ideologie: „Die Gegner von Freiheit und Gleichheit haben Antihomosexualität wieder als Mittel der Politik entdeckt. Haben sie früher oft versucht, Homosexualität durch einen eisernen Vorhang des Schweigens unter gesellschaftliche Quarantäne zu halten, reden sie heute unaufhörlich darüber.“ Weiter heißt es zur internationalen Menschenrechtslage, Machthaber „schlagen verbal oder physisch auf Lesben, Schwule und Transmenschen ein, wollen damit aber auch die Freiheit aller treffen. Homophobe Machthaber wissen: Nicht die Homosexualität ist ansteckend, sondern der Wunsch nach Freiheit.“ Nach einer engagierten Diskussion verabschiedete der LSVD-Verbandstag das Berliner Manifest gegen Homophobie und Transphobie einstimmig. http://www.lsvd-blog.de/?p=7303