[i]1. LSBTI*-WISSENSCHAFTSKONGRESS
Veranstalterin Bundesstiftung Magnus Hirschfeld
[b]INTERVIEW
mit den Großgruppenmoderatorinnen Karolina Iwa und Tracie Farrell von track2 über die „Moderierten Reflexionen“ an den Nachmittagen des Kongresses
Auf dem 1.LSBTI*-Wissenschaftskongress finden nicht nur wissenschaftliche Vorträge, Podiumsdiskussionen und Posterpräsentationen statt. An den Nachmittagen werden in „Moderierten Reflexionen“ alle Kongressteilnehmer_innen aktiv eingebunden. Im folgenden Interview lesen Sie, wie sich die Partizipation aller Teilnehmer_innen gestaltet:
Frau Farrell und Frau Iwa, beim Kongress „Gleich-Geschlechtliche Erfahrungswelten“ führen Sie als Kommunikationsexpertinnen nach den Symposien zusammenfassende, interaktive Großgruppen durch. Was soll durch diese „moderierten Reflexionen“ erreicht werden?
Tracie Farrell (TF): Im Allgemeinen ist das Ziel einer „moderierten Reflexion“, die Brücke zwischen Erfahrung und Verständnis zu schaffen; Klarstellung, konstruktiver Austausch, neue Perspektiven reinbringen. Um dieses Ziel für den Kongress zu spezifizieren, haben wir genau diese Frage an die Organisierenden des Kongresses gestellt: Was soll durch die „moderierten Reflexionen“ erreicht werden? Für diesen Kongress geht es in unseren Reflexionsmethoden darum, Diskussionen zu fördern, die unterschiedlichen Erfahrungen der Teilnehmer_innen* zu Wort kommen zu lassen, die verschiedenen Themen der Vorträge zu vernetzen und die Forschungslücken zu identifizieren — auf eine partizipative Art und Weise. mehr »
ÜBER DEN KONGRESS
“Gleich-Geschlechtliche Erfahrungswelten” – unter dieser Überschrift präsentiert der erste Wissenschaftskongress der Bundesstiftung Magnus Hirschfeld aktuelle Forschung in Bezug auf Lesben, Schwule, Bisexuelle, Trans* und Inter* (LSBTI*). Vorgestellt wird ein breites Spektrum wissenschaftlicher Projekte zu sexueller und geschlechtlicher Vielfalt.
Ziel der dreitägigen Veranstaltung ist es, Denkanstöße zu vermitteln, Forschungsperspektiven zu diskutieren, Wissenschaftler_innen zu vernetzen sowie Forschungslücken aufzudecken. Der interdisziplinäre Wissenschaftskongress “Gleich-Geschlechtliche Erfahrungswelten” wird unter dem Förderkennzeichen 01FP1301 vom Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) gefördert. Er bewegt sich in einem Themenfeld zwischen Politik und Recht, Geschichte und Psychologie, sozialen Bewegungen und Kultur, Kunst und Medien. Es geht unter anderem um queere Identitäten, lesbischwule Biografien, Transphobie und Stigmatisierung sowie geschlechtliche Uneindeutigkeit. Ein thematischer Schwerpunkt werden historische Forschungsarbeiten sein — wie z.B. die Verfolgung von gleichgeschlechtlichen Lebensweisen im Nationalsozialismus — aber auch heutige queere Perspektiven in Forschung und Bildung. mehr »
Quelle: http://www.hirschfeld-kongress.de/home.html
LSBTI*-Wissenschaftskongress in Berlin
Kleine Siege, große Klagen
Drei Tage lang wurde zu alle Themen des queeren Lebens diskutiert – Gesellschaft, Kultur, Theorie. Was fehlte? Der tonangebende Mainstream.
Hier der vollständige Artikel: http://taz.de/LSBTI-Wissenschaftskongress-in-Berlin/!128603/
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