Mit Diskriminierung ist kein Staat zu machen!
Protestkundgebung zu den Koalitionsverhandlungen zwischen Union und SPD
Der Lesben- und Schwulenverband (LSVD) ruft zur Teilnahme an einer
Protestkundgebung für gleiche Rechte und gegen die Fortsetzung der
Diskriminierung von Homo- und Transsexuellen auf. Mit Diskriminierung ist
kein Staat zu machen!
Bei den Koalitionsverhandlungen droht die Gleichstellung von Lesben und
Schwulen unter den Tisch zu fallen. Die ideologische Blockade der Union muss
endlich aufhören.

Es braucht jetzt die Öffnung der Ehe einschließlich des Adoptionsrechts, ein
Verbot der Diskriminierung auf Grund der sexuellen Identität auch im
Grundgesetz, einen umfassenden Aktionsplan für Respekt und Gleichbehandlung
von Lesben, Schwulen, Bisexuellen, Transgender und Intersexuellen. Ebenso
notwendig ist eine deutliche Position gegen die aufflammende Homo- und
Transphobie im Osten Europas und anderen Teilen der Welt sowie die
Rehabilitierung und Entschädigung der Opfer menschenrechtswidriger
Strafverfolgung in Deutschland.
Der Staat darf nicht länger diskriminieren. Auch eine 80-Prozent-Mehrheit
der Sitze im Deutschen Bundestag ist keinerlei Legitimation dafür, einem
Teil der Menschen in unserem Land weiter gleiche Bürgerrechte
vorzuenthalten. Diskriminierung ist schlicht verfassungswidrig.
LSVD-Kundgebung am Ort der Koalitionsverhandlungen
Wann: Dienstag, den 26. November 2013 von 11.30 bis 13 Uhr
Wo: Wilhelmstr. 140/Stresemannstraße, 10963 Berlin (vor dem
Willy-Brandt-Haus)