Protestmärsche 20. August 2013, Würzburg, Bayreuth, München !! Erklärung zu den Protestmärschen "Refugee Struggle for Freedom"

#1 von gerd , 15.08.2013 11:02

Karawane München hat dich zu Refugee struggle for freedoms Veranstaltung eingeladen:
NC - Protestmärsche nach München
20. August, Würzburg, Bayreuth -> München


Es wird zwei verschiedene Routen nach München geben. Sie starten am 20 Augsut in Würzburg bzw Beyreuth.
Route A wird von Würzburg starten und über Nürnberg und Augsburg nach München führen und Route B wird in Bayreuth starten und über Regensburg und Landshut nach München gehen.

Wir bitten um eure Beteidigung - zusammen kann man viel erreichen

Route A

20.8 Würzburg
21.8 Münster Schwarzach
22.8 Markt Bibart
23.8. Neustadt an der Aisch
24.8. Cadolzburg
25.8 Nürnberg
26.8. Roth
27.8. Weißenburg
28.8. Monheim
29.8. Donauwörtt
30.8 Meitingen
31.8. Augsburg
1.9 Egenhofen
2.9 Dachau
3.9 München-Feldmoching

Route B

20.8 Beyreuth
21.8 Creußen
22.8 Auerbach
23.8 Sulzbach-Rosenberg
24.8 Amberg
25.8 Schmidmühlen
26.8 Teublitz
27.8 Regensburg
28.8 Schierling
29.8 Ergoldsbach
30.8 Landshut
31.8 Moosburg
1.9 Freisng
2.9 Neufarn
3.9 München-Feldmoching


Für mehr Informationen:
http://refugeestruggle.org/


Erste Erklärung zu den Protestmärschen "Refugee Struggle for Freedom"

Wir sind eine Gruppe von Non-Citizens, die unsere Länder wegen konkreter politischer Gründe verlassen haben. Krieg, Armut, Sanktionen und Besetzungen als Folge des Imperialismus, die auch mit der NATO gesichert sind, sowie kein gesichertes Leben unter einer Diktatur im Herkunftsland, all dies brachte uns hier nach Deutschland. Im Bewusstsein über weltweiten Rassismus, Sexismus und Nationalismus sind wir nur hier, um ein gesichertes Leben und die Freiheit, zu wählen, in unserem Leben zu haben. Aber was wir in Deutschland gegenüberstehen ist etwas vollkommen anderes: Unmenschliche Lebensbedingungen, wie gezwungen zu sein in Flüchtlingslagern zu leben und die allgemeine Isolation als Folge davon, Abschiebung, Residenzpflicht, Lebensmittelpakete, keine Erlaubnis zu arbeiten oder zu studieren, dies sind nur einige Beispiele von dem, was wir jeden Tag erleben. Das Ergebnis dieser Situation ist die unzählige Anzahl von Selbstmorden von Non-Citizens in den Lagern. Wir als Mitbewohner_innen können nicht einfach da sitzen und den Toden unserer Mitbewohner_innen weiter zusehen.



Am 28. Januar 2012 erhängte sich ein Non-Citizen aufgrund der Frustration, der Angst vor der Abschiebung und der Art und Weise, wie Non-Citizens in diesem Teil der Welt, in Deutschland, behandelt wurden. Am 19. März 2012 gingen Non-Csitizen mit Protestzelten auf die Straße und am 2. Juli 2012 begann die Tent Aktion, da es keine positive Antwort von den Behörden gab. Wieder am 8. September 2012 organisierten Non-Citizens einen Protestmarsch nach Berlin und nach 28 Tagen erreichte dieser Berlin. Am 13. Oktober 2012 fand eine große Demonstration unter Beteiligung von 7000 Personen statt. 22 Non-Citizens organisierten einen Hungerstreik am Brandenburger Tor in Berlin im Oktober 2013, erneut ohne Ergebnis wurde es gestoppt. Der erste Non-Citizen-Kongress fand im März 2013 statt, wo wir Non-Citizens uns versammelten, um unser eigenes Netzwerk aufzubauen. Im Kongress haben wir analysiert, wer 'Asylbewerber_in' ist und worum es im Kampf der 'Asylbewerber_innen' geht. Denn wir glaubten, dass die Entwicklung unseres Wissens ein Werkzeug ist, um Politiker_innen uns nicht wie ihre Sklaven oder Gefangene behandeln zu lassen. Am 25. April 2013 begannen wir, uns für den nächsten Schritt zu mobilisieren, und so gingen wir zu allen Lagern in Bayern. Am 22. Juni demonstrierten wir und beschlossen, in den Hungerstreik zu treten. Während des Hungerstreiks hatten wir mehrere Verhandlungen mit Regierungsvertreter_innen. Sie versprachen, mit einem Paket zu kommen, aber am Ende hatte das Paket keine akzeptablen Angebote. Das ist, wie sie Politik und Macht verstehen; als die Verhandlungen unseren Willen nicht brechen konnte, unsere Lebenssituation zu ändern, wurden wir auf brutalste Art von der Polizei in Deutschland geschlagen, in dem "demokratischen" Land, und sie zwangen uns, den Hungerstreik abzubrechen.



Das ist, warum wir Non-Citizens beschlossen, einen Protestmarsch zu beginnen, auf den Straßen von Bayern, für unsere Freiheit, für unsere Grundrechte als menschliche Wesen. Wir wollen beginnen zu laufen, um unsere Stimme mit unseren Schritten zu verbreiten. Wir werden unseren Protestmarsch am 20. August starten, und zwar in zwei getrennten Routen: eine von Bayreuth nach München und die andere zur gleichen Zeit von Würzburg nach München.



Wir beginnen unseren Marsch mit den Forderungen, Abschiebungen zu stoppen und der Annahme unserer Asylanträge, und wir verkünden, dass wir unsere Forderungen erreichen werden, unser Kampf wird fortdauern.



Die protestierenden Non-Citizens des "Refugee Struggle for Freedom"

 
gerd
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zuletzt bearbeitet 15.08.2013 | Top

   

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