Wer war der schwule Entertainer LIBERACE, den Michael Douglas verkörpert, und dessen sinistrer Freund Scott Thorson war?

#1 von gerd , 01.08.2012 20:48

Liberace


Wladziu Valentino Liberace (* 16. Mai 1919 in West Allis, Wisconsin; † 4. Februar 1987 in Palm Springs, Kalifornien), besser bekannt als Liberace [lɪbəˈrɑːtʃiː] war ein US-amerikanischer Pianist und späterer Entertainer. Seine Mutter stammte aus Polen, sein Vater aus Italien. Das „Wunderkind“ konnte schon mit sechs Jahren stundenlang klassische Stücke auswendig spielen. In den 1960er und 1970er Jahren entwickelte sich Liberace zu einem Showtalent, das ihm den Spitznamen Mr. Showmanship einbrachte. Der Klassischen Musik blieb er auch in seinen schrillen Las Vegas-Shows verbunden.

Leben

Liberace wurde in eine musikalische Familie geboren. Als junger Mann erhielt er eine klassische Klavierausbildung, war aber auch in der populären Musik bewandert. Er absolvierte ein Universitätsstudium in Musik mit Schwerpunkt Klavier und Orgel am renommierten Wisconsin College of Music.

Liberace übte schon als kleines Kind täglich sechs Stunden am Klavier. Mit zwölf war er Solist beim Chicago Symphony Orchestra und spielte dort, begleitet von erheblichem Pressewirbel, als „Wunderkind“ Klavierkonzerte. In den 1950er Jahren gewann er siebenmal nacheinander den Preis für den schnellsten Klassikpianisten der USA. Er war in der Lage, bis zu 6.000 Noten in nur zwei Minuten korrekt wiederzugeben und galt deswegen als schnellster Pianist der Welt.

In den 1950er Jahren begann Liberace klassische Stücke und Volkslieder mit einem ausgeprägten „Pop-Touch“ zu spielen. Der Komponist und Pianist Ignacy Jan Paderewski, ein Freund der polnisch-italienischen Familie, riet ihm, wie er, nur unter seinem Nachnamen aufzutreten, was der junge Klassikpianist, der ein sehr inniges Verhältnis zu seiner polnischen Mutter hatte, beherzigte.



In den 1950er Jahren hatte er eine eigene Fernsehshow. In dieser wurde er von einer Band begleitet, die von seinem Bruder George geleitet wurde und zu der Corky Hale gehörte. Liberace selbst wurde schon 1954 in “Mr. Sandman”, dem größten Hit der Chordettes, namentlich erwähnt. Einige seiner Fans nahmen ihm den Sprung zur leichten Muse übel. In Fernsehsendungen (TV-Shows) spielte er südamerikanische Musik, Lieder von George Gershwin und zahlreiche Filmmusik-Titel, unter anderem Hitchcocks Spellbound von Miklós Rózsa. Sein Lieblingskomponist blieb aber Chopin. Später trat er regelmäßig in Las Vegas auf. Er fiel in seiner Show zeitlebens durch extravagante Kostüme und seinen Stil auf. Sein Lieblingskostüm war der Chinchillapelz, den er – mit einem verspiegelten Rolls-Royce auf die Bühne fahrend – sehr gerne neben seinen massiven Ringen – an jedem zweiten Finger – präsentierte. Der Pianist liebte das ausschweifende Leben: Er rauchte, trank, aß alles, was ihm schmeckte. Der Tod seiner Mutter Frances 1980 versetzte ihn in einen Schockzustand. Die Verbundenheit der beiden war legendär und wurde in Amerika belächelt.

1976 gründete der Pianist die „Liberace Foundation“, die bis heute jungen Studenten ein Musikstudium ermöglicht. Zur Foundation gehört das „Liberace Museum“, welches er 1979 selber über sein Leben eröffnete. Am 17. Oktober 2010 wurde es aus finanziellen Gründen geschlossen. Liberace besaß 13 Villen und lebte im Luxus. Er hatte mehrere Adoptivkinder und 17 Hunde. Sein Vermögen wurde auf rund 100 Millionen Dollar geschätzt.

Immer wieder wurde vermutet, dass Liberace homosexuell war. Er führte etliche Prozesse gegen derartige Presseveröffentlichungen, die er sämtlich gewann. Homosexualität war in der Anfangszeit seiner Karriere nicht nur in den USA ein Tabuthema, er musste davon ausgehen, dass ein Outing seiner Karriere schaden würde. Letztlich hatte er sich, unter anderem vor Gericht mit einer Aussage unter Eid, dass er nicht homosexuell sei, derart festgelegt, dass er sich kaum hätte revidieren können. Liberace verstarb 1987 im Alter von 67 Jahren an den Folgen von AIDS.

Quelle: wikipedia, die unabhängige Enzyklopädie http://de.wikipedia.org/wiki/Scott_Thorson

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Siehe auch hier im FORUM GAY BRUNCH: BEHIND THE CANDELABRE: Michael Douglas spielt den schwulen LIBERACE. Steven Sonderberg verfilmt "Behind the Candelabre". Matt Damon & Dan Akroy schwulen mit.

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zuletzt bearbeitet 28.08.2013 | Top

Die Morde in Wonderland und Scott Thorson, der Freund des schwule Entertainer LIBERACE

#2 von gerd , 04.08.2012 13:21

Scott Thorson


Scott Thorson (* 1958 in den USA) ist ein US-amerikanischer Schausteller. Er war Zeuge im Wonderland-Prozess, da er Freund eines der Angeklagten war


Leben

Thorson war von 1976 bis 1982 der Liebhaber des amerikanischen Entertainers Liberace. Um seinem über 30 Jahre älteren Lebenspartner im Aussehen ähnlicher zu werden, unterzog er sich mehreren plastischen Operationen (Schönheitsoperation).

Nach dem Ende der Beziehung 1982 reichte Thorson eine Unterhaltsklage in Höhe von 113 Millionen Dollar gegen Liberace ein. Die Beteiligten einigten sich jedoch außergerichtlich auf einen fünfstelligen Betrag, mehrere Autos und zwei Pudel für Thorson.

1988 veröffentlichte Thorson das Buch Behind The Candelabra – My Life with Liberace, in dem er über intime Details seines ehemaligen Arbeitgebers schrieb. Trotz seines intimen Verhältnisses mit Liberace erkrankte Thorson nicht wie dieser an AIDS.

Thorson trat als Zeuge im Prozess der „Wonderland-Morde“ auf, in dem sein Bekannter John Holmes einer der Beschuldigten war.


Quelle: wikipedia, die unabhängige Enzyclopädie http://de.wikipedia.org/wiki/Scott_Thorson

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Wonderland ist ein US-amerikanisch-kanadisches Thriller-Drama aus dem Jahr 2003 mit Val Kilmer in der Hauptrolle


Handlung

Die Handlung beruht auf einer wahren Begebenheit, nämlich den sogenannten Wonderland-Morden vom 1. Juli 1981. Dabei wurden im Haus 8763 Wonderland Avenue in Los Angeles vier Menschen grausam ermordet und eine Frau schwer verletzt.

Hauptperson des Films ist der Pornodarsteller John Holmes, dessen Karriere unter seiner Drogenabhängigkeit litt. John Holmes hatte Kontakt zur so genannten Wonderland-Gang, die den Kokainhandel in Los Angeles dominierte. Andererseits war er auch mit dem Nachtclub- und Restaurantbesitzer Eddie Nash befreundet. So entstand die Idee, Nash zu berauben. John Holmes sollte bei einem Besuch in Nashs Haus eine Hintertür öffnen, durch die später die Mitglieder der Wonderland-Gang einsteigen wollten, um Nash auszurauben. Der Plan klappte. Nash fand allerdings schnell heraus, wer ihn beraubte und rächte sich. Er und seine Leute zwangen John Holmes, ihnen Zutritt zum Haus der Wonderland-Gang zu verschaffen und schlugen dort mit Stahlrohren auf die fünf anwesenden Personen ein (drei Mitglieder der Gang und zwei Freundinnen von Bandenmitgliedern), von denen vier starben.

Der Film erzählt die Vorgänge aus verschiedenen Perspektiven, basierend auf den Aussagen der überlebenden Hauptakteure. Das war einerseits das Bandenmitglied David Lind, das am Abend der Morde zufällig außer Haus war, dann John Holmes selbst sowie teilweise Eddie Nash. Die Darstellungen wichen teilweise voneinander ab, und der Film stellt diese verschiedenen Versionen einander gegenüber. So gibt es z. B. unterschiedliche Aussagen darüber, von wem die Initiative zum Nash-Raub ausging oder ob Holmes bei den Wonderland-Morden anwesend oder gar beteiligt war oder nur den Zutritt zum Haus ermöglichte.

Als Nebenfiguren treten Holmes' Geliebte Dawn Schiller und seine damals Noch-Ehefrau Sharon Holmes in Erscheinung.

Im Abspann erzählt der Film mittels Texttafeln das weitere Schicksal der Hauptpersonen: John Holmes wird zwar wegen der Morde angeklagt, letztlich aber freigesprochen. Er starb 1988 an AIDS. Auch Eddie Nashs Verfahren endete mit Freispruch. Die einzige Überlebende konnte sich nur an Schatten erinnern.

Quelle: Wikipedia, die unabhängige Enzyclopädie http://de.wikipedia.org/wiki/Wonderland_(2003) wichtig! weiter blättern
http://de.wikipedia.org/wiki/Spezial:Suche/Wonderland_(2003

 
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RE: Die Morde in Wonderland und Scott Thorson, der Freund des schwule Entertainer LIBERACE

#3 von gerd , 21.05.2013 20:38

Rezeption

Das Leben von John Holmes diente als Vorlage für die Spielfilme Boogie Nights (siehe auch Country-Pizza-Girls) und Wonderland. Der biographische Dokumentarfilm WADD – The Life & Times of John C. Holmes gibt unter anderem durch Interviews mit Holmes selbst und zahlreichen Zeitzeugen Einblicke in sein wirkliches Leben.

Auf der Boogie Nights Arthaus Premium Edition DVD ist als Easter Egg eine halbstündige Dokumentation (von ca. 1982) über John Holmes zu sehen. In dieser Revue werden Holmes’ Werdegang, seine Einstellung zu Frauen und Sex sowie die Meinung der Bevölkerung über die Pornobranche behandelt.

Trivia

Holmes war der erste Superstar in der Geschichte des Pornofilms. Hierzu trugen die angebliche Länge seines Penis („Mister 33 Zentimeter“) und seine legendäre Potenz („the all-time world’s greatest“) ebenso bei, wie die schier unglaubliche Zahl der Pornofilme, in denen er mitgespielt haben soll (rund 1750 Titel gelten als belegt; einige Berichte sprechen auch von mehr als 2.000 Pornofilmen). Er war bislang der einzige Pornodarsteller, der einen Nachruf in der New York Times sowie in einigen anderen wichtigen Medien erhielt.

Er trug eine bestimmte Variation eines männlichen Schnauzbarts (Oberlippenbart), charakterisiert durch eine kurz rasierte und dünne Form. In den 1970er Jahren wurde dies zu einer gängigen Rasurart männlicher Pornodarsteller, was maßgeblich von Holmes geprägt wurde. Umgangssprachlich wurde diese Art von Schnauzbart mit dem zeitweise weithin bekannten Begriff Pornobalken bezeichnet.

Quelle: http://de.wikipedia.org/wiki/John_Holmes_(Pornodarsteller)

Der deutsche Pornodarsteller Steve Holmes wählte seinen Künstlernamen in Anlehnung an John Holmes.

Quelle: Wikipedia, die unabhängige Enzyklopädie http://de.wikipedia.org/wiki/Wikipedia:Hauptseite

John Holmes war einet der Angeklagten im sogenannten "Wonderland- Prozess" siehe oben

 
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zuletzt bearbeitet 21.05.2013 | Top

   

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