Berlin, 06.11. Where Love Is Illegal
Vernissage zur Fotoausstellung von Robin Hammond
Was wäre, wenn Du für Deine Liebe ins Gefängnis kommen könntest? Was, wenn Du Dich vor Deiner Familie verstellen müsstest, weil sie Dich sonst verstoßen würden? Was wäre, wenn du jede Minute damit rechnen müsstest, auf der Straße angegriffen zu werden – wegen Deiner Kleidung, Deines Aussehens? Stell Dir vor, Du darfst nicht leben wie du willst: Wärest Du mutig genug, für Deine Rechte zu kämpfen?

Trotz positiver Entwicklungen in vielen Teilen der Welt sind Lesben, Schwule und queere Menschen in vielen Regionen zunehmender Verfolgung ausgesetzt – von staatlicher, gesellschaftlicher oder familiärer Seite. Grundlegende Menschenrechte werden ihnen vorenthalten.
Weil Intoleranz dort erfolgreich ist, wo Lesben, Schwule und Queers aus Angst stumm sein müssen, schafft der neuseeländische Fotograf Robin Hammond mit seinem Projekt „Where Love Is Illegal“ einen Raum, in dem sie ihre Geschichten von Diskriminierung und Überleben teilen können.
In dieser Fotoausstellung erzählen Lesben, Schwule, bisexuelle, transgeschlechtliche und queere Menschen aus Tunesien ihre Geschichten. Die Welt soll wissen, dass sie nicht verstummen werden.
Aktivist*innen aus Tunesien sind eingeladen, das Projekt vorzustellen. Anschließend besteht Gelegenheit zum direkten Austausch mit den Teilnehmenden.
Mit:
Badr Baabou, Mitbegründer und Vorsitzender der tunesischen Organisation Damj, Tunesien
Wafa Ben Haj Omar, Programmkoordinatorin, Heinrich-Böll-Stiftung Büro Tunis, Tunesien
Begrüßung:
Dr. Antonie Nord, Leitung Referat Nahost & Nordafrika der Heinrich-Böll-Stiftung, Berlin
Sarah Kohrt, Hirschfeld-Eddy-Stiftung, Berlin
Ausstellungseröffnung
Datum: Montag, den 06. November 2017
Uhrzeit: 18:30
Ort: Heinrich-Böll-Stiftung - Bundesstiftung Berlin
Schumannstr. 8, 10117 Berlin
Die Ausstellung läuft vom 06. November bis zum 27. November 2017.
Eintritt: frei
Anmeldung erforderlich: nein
Eine Veranstaltung der Hirschfeld-Eddy-Stiftung des Lesben- und Schwulenverbands (LSVD) in Zusammenarbeit mit der Heinrich-Böll-Stiftung.
Mit Information gegen Hass und Diskriminierung. Spendenaufruf für unsere tunesische Partnerorganisation Damj
