Homophobie/Gewalt
Bist du Opfer einer Gewalttat?
Homophobe Aggression in der Öffentlichkeit oder zuhause. Was tun?
Wenn du angegriffen wurdest und deine persönliche Unversehrtheit – physisch, psychisch oder sexuell – verletzt wurde, dann musst du sofort folgende Schritte unternehmen:
Medizinische Versorgung: Suche so schnell wie möglich einen Arzt auf (Notfallaufnahme, Hausarzt, 24h-Gesundheitszentren) und lass dich medizinisch versorgen
Beweise: Sammle alle Indizien der Aggression und unternehme alles sinnvolle um die Spuren zu erhalten. Lass dir ein medizinisches Gutachten ausstellen mit einer detaillierten Beschreibung der physischen und psychischen Verletzungen
Anzeige erstatten / Klage einreichen: Zeige die Tat bei der Polizei an! Gewalttäter nutzen die Angst und die Scham von Schwulen und gehen davon aus, dass diese keine Anzeige erstatten und sie darum unbestraft davon kommen. Die Aggression anzuzeigen, darüber zu reden im persönlichen wie im beruflichen Umfeld hilft zudem über den Angriff hinwegzukommen.
Manche Gewalttaten sind Offizialsdelikte. Die Polizei muss sie auf jeden Fall verfolgen, wenn sie Kenntnis davon erhält, unabhängig davon, ob jemand klagt oder nicht. Dazu gehören Mord, versuchter Mord, schwere Körperverletzung, Entführung, Gefangennahme, Verletzung der sexuellen Integrität, etc.
Was tun bei Gewalt in der Partnerschaft oder in einer sexuellen Beziehung?
Medizinische Versorgung: Suche so schnell wie möglich einen Arzt auf (Notfallaufnahme, Hausarzt, 24h-Gesundheitszentren) und lass dich medizinisch versorgen
Beweise: Sammle alle Indizien der Aggression und unternehme alles sinnvolle um die Spuren zu erhalten. Lass dir ein medizinisches Gutachten ausstellen mit einer detaillierten Beschreibung der physischen und psychischen Verletzungen
Sicherheit: Schalte die Polizei ein, bitte Freunde und Nachbarn um Hilfe, nimm Kontakt auf mit dem Checkpoint. Eventuell Schutz in einer Auffangeinrichtung suchen, Türschlösser auswechseln
Anzeige erstatten / Klage einreichen: Zeige die Tat bei der Polizei an! Gewalttäter nutzen die Angst und die Scham von Schwulen und gehen davon aus, dass diese keine Anzeige erstatten und sie darum unbestraft davon kommen. Die Aggression anzuzeigen, darüber zu reden im persönlichen wie im beruflichen Umfeld hilft zudem über den Angriff hinwegzukommen.
Dies ist ein Beitrag aus der Schweiz. Hier erfährst du mehr:
Checkpoint Zürichcheckpoint Zürich
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