#Impulse Theater Biennale am 28. Juni 2013 in Köln: Zwei Minuten Stillstand um 11.00 . Diskussionen: „Porno für Intellektuelle“
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Yael Bartanas „Zwei Minuten Stillstand“ – eine Auftragsarbeit der Impulse Theater Biennale 2013 – sorgt bereits im Vorfeld für Diskussionsstoff: Während Alan Posener in der konservativen Tageszeitung „Die Welt“ den Aufruf an alle Kölner, am 28. Juni um 11.00 Uhr für zwei Minuten ihren Alltag zu unterbrechen und der Opfer rechtsradikaler Ideologie in der Vergangenheit ebenso wie der Gegenwart zu gedenken als „Porno für Intellektuelle“ (und Yael Bartana als „nicht begabt, sondern borniert“) bezeichnet, lobt Frank Raddatz in „Theater der Zeit“ den Mut des Projektes: „Die Aktion ist dem Jom haSho’a in Israel nachempfunden, wenn für zwei Minuten das öffentliche Leben unterbrochen wird, um der Opfer des Holocaust zu gedenken. Yael Bartana aber fordert auf, und das macht sie großartig und stark, auch dessen Folgen zu gedenken“. Für Raddatz ist das Projekt auch ein Zeichen der Stärke der freien Szene: „So finden wir uns 2013 also mitten in einem Kulturkampf wieder, wo schwer subventionierte Bühnen beflissen geschichtliche Zusammenhänge entsorgen, während die freie Szene ein lebendiges historisches Bewusstsein schafft und die Wirkungen vergangener Untaten nicht im Reich der Toten belässt, sondern Verbindungslinien bis in unser Heute zieht.“ Yael Bartana selbst beschreibt ihre Sicht im Gespräch: http://www.festivalimpulse.de/de/news/30...uten-stillstand
Derweil wächst die Liste derjenigen, die bereits jetzt auf der Webseite des Projektes ihre Teilnahme ankündigen – wir würden uns natürlich auch über Ihre Eintragung freuen: http://zweiminutenstillstand.de/?page_id=26
Auch die Produktion „Disabled Theater“ des Schweizer Theater Hora in der Regie von Jérôme Bel, bei Impulse als Gastspiel zu sehen, hat neben sehr viel euphorischem Zuspruch auch kritische Stimmen hervorgerufen. „Nachtkritik“ hat die Debatte zusammengefasst: http://www.nachtkritik.de/index.php?opti...chau&Itemid=115
Wir aber gratulieren erst einmal Julia Häusermann zum Alfred-Kerr-Darstellerpreis, der ihr im Rahmen des Berliner Theatertreffens von Thomas Thieme verliehen wurde! Und freuen uns auf ein Wiedersehen am 28. & 29. Juni in Mülheim an der Ruhr! Kontakt